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Eigentlich
hat man gut und genug geübt, das Repertoire ist umfangreich
und die Gig–Fähigkeit wurde im Freundeskreis ausgetestet.
Jetzt fehlen nur noch die Auftritte. Vielleicht hilft ein Blick
ins Internet.
Von einer guten
Idee profitieren die Studenten der Musikhochschule Lübek. Die
Webseite unter http://www.devries.de/musikervermittlung.html
ist Anlaufpunkt und Vermittlungsstelle für Studenten und Veranstalter.
„Mugge“ ist, so erfahren wir auf der Webseite, die Abkürzung
für „Musik gegen Geld“ oder auch für „Musikalisches
Gelegenheitsgeschäft“. Vermittlungsdienste werden insbesondere
für die musikalische Umrahmung von Familienfeiern, Ausstellungs-
und Kongreßeröffnungen und Vorträgen angeboten.
Die technische Umsetzung des Angebotes ist eher schlicht, für
geringere Nutzerzahlen reicht aber ein einfacher Link zur Mailadresse
aus. Eine Idee also, die wahrscheinlich noch Nachahmer finden könnte.
Ebenfalls regional
gebunden, aber deshalb nicht weniger interessant ist eine Seite
aus dem Bodenseeraum. Mit „Musica-con-tact“ beweisen
die Betreiber nicht nur Sinn für Wortspiele, sondern bieten
auch unter http://www.musica-con-tact.de
einen schlau ausgedachten Dienst an: Über einen Internet-Terminkalender
geben registrierte Musiker ihre freien Termine ein. Anfragen von
Veranstaltern können somit sofort zeitlich koordiniert werden.
Bisher gibt es diesen Service nur für der Agentur persönlich
bekannter Künstler. In nächster Zeit soll jedoch das Angebot
überregional ausgebaut werden.
Eine ausgewachsene
Datenbank, mit der Möglichkeit Einträge selbst vorzunehmen
und zu ändern, gibt es unter http://www.musicforyou.de.
Diesen kostenlosen Service haben bereits knapp 4500 Musiker in Anspruch
genommen, so dass auch für Veranstalter die Suche nach bestimmten
Stilrichtungen und Bandgrößen meist erfolgreich sein
wird. Die komfortabel eingerichtete Suchmaske ermöglicht auch
die Eingabe eines gewünschten Postleitzahlbereiches. Ausgegeben
werden die Daten dann mit e-mail und Homepageadresse. Für Künstler
mit eigener Homepage wird über den Link also auch eine umfangreichere
Präsentation mit Audio-Beispielen und längeren Info-Texten
möglich.
Ein breit gefächertes
Angebot findet sich auf http://www.musiker-annonce.de.
Neben einem Forum, News - und manchmal sogar Musikerwitzen - gibt
es auch die Möglichkeit, Kleinanzeigen nach Postleitzahlen
sortiert aufzugeben. Konzerte und Veranstaltungen kann man in einen
Veranstaltungskalender eintragen.
Und zu guter
Letzt: Ein Verzeichnis konventionell tätiger Künstleragenturen
gibt es auch unter http://www.guxme.de.
Ist der Auftritt
dann gebucht, kann der im Netz gefundene Mustervertrag Schaden (durch
gehässige Auftraggeber) abwenden: Der Vordruck unter http://www.track4.de/vertraege/gastspielvertrag.php3
regelt hier die wichtigsten Dinge.
In Zeiten steigender Bandbreiten und DSL- sowie
sonstiger Flatrates ändert sich auch das Nutzerverhalten. War
man vor einigen Jahren noch darauf bedacht, nicht mal allzuviel
online-Zeit beim Abrufen der e-mails zu verbrauchen, hat man heute
kaum Bedenken zeitfressende Anwendungen wie beispielsweise „Internet-Radios”
zu nutzen. Wenn auch das Radiohören per Internet auf dem ersten
Blick nahe an der Kategorie „Warum einfach wenn’s auch
kompliziert geht?” liegt, eröffnen sich auf den zweiten
Blick durchaus Vorteile. So wird das Radioprogramm auf der Webseite
meist mit zusätzlichen Diensten und Informationen unterstützt.
Der wohl größte Vorteil ist jedoch die riesige Auswahl
der Sender. So finden sich im Internet internationale Sender und
„Spartenradios”, die im heimischen Antennenkästchen
nicht zu empfangen sind.
http://www.classicfm.com
bietet beispielsweise ein abwechslungsreich zuzammengestelltes Klassikprogramm
nebst einer informativen Homepage. Jazzer werden fündig beim
Berliner Jazzradio ( http://www.jazzradio.net
), Oldie-Hörer bei Oldie-Radio ( http://www.oldie-radio.de
).
Leider ist unter
gitarre-radio.de gar nichts und unter guitar-radio.com nicht viel
mehr abzurufen. Auch die Domainnamen gitarristen-vermittlung.de
und rent-a-gitarrist.de sind noch zu haben. Wäre das nicht
eine Idee für die Webmaster oder Start-Up-Aktiengesellschaftsgründer
unter unseren Lesern?
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