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Jede
Menge Neuheiten gab es auch in diesem Jahr auf der Frankfurter
Musikmesse zu bewundern. Für alle, die nicht selbst vor Ort
waren, oder aber nicht die Zeit hatten sämtliche Hallen zu
durchqueren, haben wir an dieser Stelle einen Überblick über
die wichtigsten Neuvorstellungen aufbereitet.

Die Meisterwerkstatt von Albert & Müller präsentiert
in diesem Jahr vier Neuigkeiten. Ein Basismodell in Fichte/Palisander-Ausführung
und Dreadnought-Style gibt es ab 1650,- €, besser ausgestattet
ab 2000,- €. Bemerkenswert eine Steelstring im Gurian-Stil
mit auffällig unsymmetrischer Korpusform. Auch an neue Lackierungen
wagt man sich und zeigt eine Fichte/Ahorn-Jumbo in gelungenem Sunburst.
Die neue Cutaway-Jumbo „JC-12“ als Twelvestring-Modell
wird ca. 1900,- € kosten.
Aus Spanien
stammen die Almansa-Nylonstrings. Messeneuheit war eine Flamenco-Gitarre
mit Fichtendecke und Korpus aus Palo-Rosa,
einem afrikanischen Tonholz. Weitere Details: Zedern-Hals und Ebenholz-Griffbrett,
Preis ca. 1100,- €. Für E-Akustiker interessant: die
Bühnengitarre 436 Cutaway aus Zeder massiv/Palisander laminiert
mit eingebautem Pickup/Preamp-System.
Die Sinsonide-Rahmengitarre „Made by Aria“ ist wieder
erhältlich (als Nylon, Nylon/Cut und Steel/Cut, ca. 390,- €).
In Anlehnung an das traditionelle Martin-Design kommen die AD-
und AF-Modelle. Die Einsteiger-Gitarre „AF-28“ bietet
für 275,- € eine massive Sitka-Fichtendecke , das Top-Modell „AD-80“ ist
vollmassiv aus Engelmann-Fichte und Palisander (Preis: 795,- €).
Absolut attraktiv sind die Instrumente aus dem japanischen Aria-Custom-Shop.
Die Sandpiper „SP-CST“ und „SP-LTD“ sind
Cutaway-Jumbos mit Slotted-Headstock und reichhaltigen Verzierungen,
die Verstärkung übernimmt ein Fishman Deluxe bzw. Prefix-Pro-System
(Preise: 1995,- bzw. 2250,- €).
Die Avalon-Gitarren
stammen aus der Fabrik, die bisher für
die Lowden-Instrumente zuständig war. Sehr schön anzusehen
ist das „Jacques-Stotzem-Signature-Model“ (Auditorium-Body,
Sitka-Fichte/Palisander, Ebenholzgriffbrett, Fishman Matrix-PU
+ Stereo-Blender, 2995,- €). Im unteren Preisbereich wird
die Silver-Serie Anhänger finden (Preise von ca. 760,- bis
1000,- €). Das Standard-Programm der Gold-Serie konzentriert
sich auf die Bauformen Auditorium, Dreadnought und Concert, die
Hölzer sind vollmassiv, verbaut wird eine Fichten- oder Zederndecke,
die Bodies bestehen aus Mahagoni oder Palisander. Jedes Modell
gibt es wahlweise rein akustisch, elektrifiziert (Fishman Prefix
Pro) und mit Cutaway; die Preise reichen von ca. 1700,- € bis
ca. 3100,- €.
Wunderschöne Django-Modelle gab es am Stand von Carlos zu
bewundern. Unter dem Markennamen Selmer gibt es Maccaferri-Replikas
in verschiedenen Preisklassen. Eine Gitarre in Fichte/Rio-Palisander
will mit 6000,- € bezahlt werden (incl. Carlos-Pickup), in
Fichte/Curly-Maple wird´s etwas günstiger (3000,- €).
Auch der koreanische
Hersteller Cort hat sein Programm erweitert. Die „CEC-1“ ist eine Nylonstring-Cutaway mit Fishman
Sonicore-Pickup und Classic-4-Preamp, massiver Zederndecke und
Mahagoni-Korpus. Tieftöner werden mit dem MEB Mark-Egan-Signature-Bass
glücklich (Details: Fichte/Mahagoni-vollmassiv, Hipshot-Mechaniken,
Abalone-Rosette, Fishman Prefix Plus). Corts Custom Shop baut die
Limited-Edition-Modelle „Earth-LE1“ (Dreadnought Fichte/Ebenholz), „CJ-LE1“ (Jumbo-Korpus,
Engelmann-Fichte/Ahorn) und „CJ-LE2“ (mit geflammtem
Ahorn-Korpus). Alle Limited-Edition-Gitarren sind für 1745,- € zu
haben.
Heiner Dreizehnter
hatte eine Auswahl seiner Modelle mitgebracht. Sehr schön ist eine Cutaway-Steelstring mit 66-cm-Mensur,
Jumbo-Korpus und Rio-Palisander-Hals. Das Instrument begünstigt
Open-Tunings und tiefergelegte Stimmungen und kommt mit Zederndecke,
Palisander-Korpus und einer Rosette aus Lapislazuli (Preis: 2700,- €).
Die Dreizehnter Mandolinen gibt es ab 900,- € mit Mahagoni-
oder Ahorn-Korpus; in Fichte/Rio-Palisander muss man 1800,- € hinblättern.
Bemerkenswert: Dreizehnter verbaut auch das einheimische Elsbeer-Holz,
das eine schöne Maserung und eine ähnliche Tonstruktur
wie Ahorn aufweist.
Neu bei Epiphone:
die „L-00“ aus der Historic-Reihe
(499,- €) und die „PR-350 S“ (je nach Holzauswahl
zwischen 699,- und 899,- €). In der Mittelklasse will man
mit der Elite-Serie mitmischen. Die Instrumente haben massive Decken
und Böden und werden in Japan gefertigt. Die Elite „L-OO“ kostet
1550,- €, die „J-200“ 1990,-€, außerdem
gibt es zwei schmucke Roundshoulder-Jumbos („´65 Texan“ und „J-45“ für
1750,- bzw. 1590,- €).
Fender präsentierte in Frankfurt die „Celtic-Models“ mit
aufwändigen und schmucken Inlays, außerdem waren Strat-
und Tele-Acoustics in plakativem Paisley-Finish zu bewundern. Ebenfalls
im Vertrieb von Fender sind die Guild-Gitarren. Das Guild-Dreadnought-Flaggschiff „D-55" (vollmassiv
AAA-Fichte/Palisander) gibt es in einer auf 50 Stück limitierten
50th-Anniversary-Ausführung (5430,- €). Wer beim deutschen
Fender-Vertrieb nach Nylonstrings sucht, stößt auf das
Angebot von Manuel Rodriguez. Geboten wird eine komplette Linie
von Klassik, Flamenco- und E-Nylonstrings für Anfänger
und Profis (Preisklasse 220,- bis 3000,- €).
Eine wahre
Produkt-Offensive war am Stand von Furch zu bewundern. Die „Durango“ ist eine Steelstring mit massiver Zederndecke
und einem gewölbten Boden ohne Verbalkung aus gesperrtem Mahagoni,
optional gibt es einen eingebauten Tonabnehmer. Die 23er Serie
bietet vollmassive Instrumente aus Sitka-Fichte/Ahorn. Auch eine
Auswahl von Mandolinen gehört zum Programm. Erhältlich
sind verschiedene Ausführungen wie „A“, „F5“ oder
Double-Cut sowie eine 6-saitige Gitarrenmandoline.
Den vollständigen Artikel finden Sie in AKUSTIK GITARRE 2 / 03
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