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Vorgestellt Von einem, der auszog ... Luka Bloom: USA - Irland und zurück! Hi, ich bin Luka Bloom,
und ich würde gerne hier spielen - dies sind die Gedanken eines
nicht übermäßig bekannten irischen Singer-Songwriters,
der im Jahre 1987 aus einer Höhe von 10.000 Metern aus dem Fenster
seiner EL-104 Jumbo auf Amerika schaut. Luka Bloom brauchte eine Weile.
Sowohl, um sich an den Klang seines neuen Namens zu gewöhnen, als
auch, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zum erfolgreichen
und gefragten Künstler aufzusteigen. Das Ergebnis des Aufschwungs
war die erste US-CD Riverside - ... und damit ging der
Spaß erst richtig los, erzählt Bloom. Nicht nur in den
USA und in Kanada tourte Bloom nun unter eigenem Namen, auch Reisen nach
Holland, Belgien und in die Schweiz wurden von der Plattenfirma organisiert.
Von seinen musikalischen Wurzeln, dem Irish Folk, hatte sich Bloom nun
deutlich abgesetzt. Die Rockmusik beherrschte vielmehr sein Repertoire,
das aber nach wie vor solo zur Gitarre vorgetragen wurde. Spektakuläre
Auftritte dürfen in dem Genre freilich nicht fehlen. So etwa 1991
beim niederländischen Pink Pop Festival, als Luka Bloom vor 65.000
begeisterten Zuschauern während einer Show von Lenny Kravitz mit
dem Fahrrad die Bühne entert, um dann mit dem US-Rocker gemeinsam
einzustimmen (Bloom: ziemlich aufregend). Ein Jahr später
erschien die zweite CD The Acoustic Motorbike, die prompt
in verschiedenen Ländern die Charts erklomm. Unter anderem auch in
Australien - dem nächsten Tourziel von Bloom. Vielleicht ein wenig
zu viel des Trubels für den eigentlich sensiblen Musiker, der 1995
schließlich sein letztes Album in den USA aufnahm: das introvertierte
und nachdenkliche Turf. Es war ein passendes Ende für
meine Phase in Amerika. Ich wollte nun wieder in der irischen Landschaft
umherstreifen, mir die dortige Luft wieder um die Nase wehen lassen und
mich auf etwas vorbereiten, was ein Merkmal meines Lebens zu sein scheint:
den Neuanfang!. Gregor Hilden |