Der Schweizer Hersteller Schertler, den wir in einer Reportage in Ausgabe
5-05 porträtierten, stellt nicht nur Tonabnehmer her, sondern auch
Verstärker. Hinter dem beziehungsreichen Namen David verbirgt sich ein
handlicher Akustik-Amp mit zwei Kanälen und interessantem Konzept.
Der kleine David erinnert an Studiomonitore. Tatsächlich gibt es bei
Aufbau und Technik dieses Verstärkers eine Menge Parallelen zu hochwertigen
Studiomonitoren.
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| Schertler David Akustikverstärker |
Konstruktion
David ist aus Schichtholz gebaut und mit grauem Strukturlack behandelt.
Der Amp macht einen stabilen und Road-tauglichen Eindruck und ist gut
verarbeitet. Bei einem Gewicht von neun Kilogramm lässt er sich mit dem an
der rechten Seite angebrachten Metall-Klappgriff leicht transportieren. Man
neigt allerdings dazu, ihn dann auch auf der Seite und nicht auf dem Boden
abzustellen, was mit der Zeit zu Kratzern und Verschmutzungen führen wird.
Am Boden sind vier Gummifüße und ein Hochständerflansch angebracht. Die
Lautsprecherbox arbeitet nach dem Bassreflexprinzip (es gibt eine kleine
Bassreflexöffnung mit Tunnel) und ist mit einem 6-Zoll-Basslautsprecher und
einem 1-Zoll-Hochton-Tweeter bestückt. Wie eine gute Studio-Abhöre hat der David zwei Endstufen, die nach dem Bi-Amping-Prinzip arbeiten. Der
Bass-Woofer wird dabei mit 50 Watt gefüttert, der Hochtöner mit 30 Watt. Der
Hersteller gibt den Frequenzgang mit 40 Hz bis 22 kHz an. Die beiden
Lautsprecher werden von einem stabilen schwarzen Metallgitter geschützt, das
allerdings keinen Schutz gegen Flüssigkeit bietet. Die Rückseite ist
unspektakulär: wir finden den Endstufenkühlkörper, den Netzschalter, den
Anschluss für ein Kaltgeräte-Netzkabel, den Spannungswahlschalter und äußerst nützlich einen Ground-Lift-Schalter. Damit kann man die Erdung
auftrennen, falls es beim Zusammenschalten von Audio-Komponenten zu
Brummschleifen kommen sollte.
... der vollständige Text befindet sich in Heft 6/05 ab Seite 76!  |