Ein Sparmodell aus München? Würde jetzt und hier ein Drei-Liter-Kleinwagen mit drei Buchstaben hinten drauf getestet, hättet Ihr die falsche Zeitschrift gekauft. Keine Panik: Bei uns geht es zwar auch um Dinge wie optimale Kraftübertragung, Komfort und Geschwindigkeit. Das Wichtigste ist jedoch der Sound!
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| Erschwingliche Allroundgitarre: Stevens OM-P eco |
Dabei scheint der Namenszusatz ,eco' der Forderung nach größtmöglicher Leistung jeglicher Art zu widersprechen. Das klingt eher nach Sparen, Einschränken, Reduzieren, ja schlichtweg nach Verzicht auf Qualität. Die Münchner Edelschmiede Stevens hat sich dieser Herausforderung gestellt. "Da es immer Kunden gab, die nach einer günstigen Stevens ohne großen Schnick-Schnack gefragt haben, bieten wir nun dieses einfache Modell an." Die OM-P eco will beweisen, dass in der Gitarrenwelt Enthaltsamkeit und Lebensfreude keine Gegensätze sein müssen.
Konstruktion
Bei einem Sparmodell ist natürlich immer interessant, wo eingespart wurde. Noch interessanter ist, wo nicht. Die gute Nachricht: Holzauswahl und -qualität entsprechen der Standard-OM. Die Liste der Einsparungen fällt denn auch nicht besonders lang aus und betrifft kaum strukturelle Bereiche: Einfachere Bindings und Brückenform, gerader Halsfuß, offenporige Mattlackierung an Hals und Korpus, Tasche statt Koffer. Das war's auch schon. Was Stevens als einfacheres Binding bezeichnet, wird anderswo als Luxusdetail verkauft, nämlich ein Echtholzbinding aus Mahagoni. Selbst die einfach gehaltene Schalllochrosette kann mit einem Mahagoniring aufwarten. Der Steg ist eine ganz normale Belly-Bridge, die Stevens auf vielen anderen Modellen benutzt. Auch den geraden Halsfuß, der die Breite des Halses durchgehend beibehält, wird niemand ernstlich als Handicap werten. Ganz im Gegenteil, der einteilige Halsaufbau und auch noch die Palisanderkappe am Fuß können eindeutig als Pluspunkte verbucht werden.
... der vollständige Text befindet sich in Heft 5/06 auf Seite 76-77! 
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