Kapodaster im Vergleich von Andreas Boer |
Auf die Ausgabe genau zehn Jahre ist es her, dass wir Kapodaster für die sechssaitige Westerngitarre miteinander verglichen haben. Zeit also zu überprüfen, was sich auf dem Markt getan hat, welche Modelle noch immer zu haben und welche neu hinzugekommen sind.
Brooklyn Gear The Perfect Capo ‚The Perfect Series’ hat der amerikanische Hersteller seine Accessoire-Familie in aller Bescheidenheit getauft. Der ‚Perfect Capo’ sieht mit seinen zwei überdimensionalen Flügelklammern zwar ungelenk aus. Hat man die Funktionsweise allerdings einmal verstanden und den Kapodaster von oben auf dem Griffbrett montiert, kann man damit zufrieden stellend arbeiten – selbst auf 12-saitigen Gitarren. Der Anpressdruck scheint gut dosiert: kein Schnarren durch zu wenig, aber auch keine Verstimmungen durch zuviel Kraft. Einziger Nachteil: Spielt man recht nahe am Kapodaster, stören die Flügel doch arg beim Spielen. Ein H7 kann man jedenfalls nicht greifen. Sicher nicht perfekt, aber brauchbar! Preis: € 17,50. Vertrieb: Musik Wein/Info: www.brooklyngear.com Dunlop Toggle Capo Mit dem Toggle hat wohl so ziemlich jeder Gitarrist seine ersten Kapoübungen absolviert. An der Funktionsweise des handlichen Klassikers hat sich nichts geändert: Das schwarze Nylonband wird mit dem Kunststoffhebel beim Klappen gespannt und erzeugt so Druck auf die Saiten. ... der vollständige Text befindet sich in Heft 4/06 auf Seite 76-77! |