B-Band ist einer der Marktführer, wenn es um Tonabnehmer und Vorverstärker für akustische Saiteninstrumente geht. Der finnische Hersteller hat seine Produktpalette überarbeitet.
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Das Modell A6T ist der größte Preamp im Katalog und erlaubt die Verwendung zweier Pickups.
Pickups
Die Pickup-Palette von B-Band umfasst ein Modell zum Einbau unter der Stegeinlage (genannt UST = Under Saddle Transducer) und ein weiteres zur Kontaktmontage im Innern der Gitarre auf der Unterseite der Decke oder der Bridge-Plate (genannt AST = Acoustic Soundboard Transducer). Beide Pickups machen mechanisch und konstruktiv einen sehr stabilen Eindruck. Pickup und Leitung zum Vorverstärker sind eine Einheit, die Verbindung wird ohne zu löten mit einem flachen Stecker vorgenommen.
Der UST ist ein dünner Streifen, den es für unterschiedlich breite Stegeinlagen in zwei Größen gibt. Die Gesamtlänge beträgt 33 cm, die akustisch aktive Einheit ist 8 cm lang. Da der UST auffallend dünn ist, dürften in der Regel weder eine Nachbearbeitung der Stegeinlage noch eine Beeinträchtigung der akustischen Klangübertragung zu erwarten sein.
Der AST ist ein selbstklebendes „Pflaster“ der Größe 14 x 70 mm samt Zuleitung zum Preamp (Länge 24 cm). Er wird im Innern unter die Decke geklebt; B-Band gibt in der guten und ausführlichen Einbauanleitung (nur in Englisch) Tipps zur geeigneten Positionierung für Steelstring-Acoustics und Klassikgitarren.
Preamp
Der A6T-Zargen-Preamp verwaltet die Signale beider Pickups. Neu in der aktuellen Version ist das Stimmgerät, das autochromatisch arbeitet. Beim Stimmen ist der Ausgang stumm geschaltet, der Tuner lässt sich auch ohne eingestecktes Kabel aktivieren. Er reagiert schnell und sauber, angezeigt werden Tonnamen (inkl. chromatischer Töne), Abweichung und In-Tune. Mit dem B-Band-Tuner lässt sich gut arbeiten, auch wenn man offene Stimmungen spielt.
Die weitere Ausstattung umfasst einen Drei-Band-EQ, einen Lautstärkeregler und den Mischungsregler für die beiden Tonabnehmer. Hier finden wir eine weitere Neuerung: Beim Mix der beiden Signale ist neuerdings eine Frequenzweiche im Spiel (genannt XOM = Crossover Mix). Basis ist der Sound des Stegtonabnehmers, der immer vertreten ist. In der Mixeinstellung kommt man auf einen 50:50-Mix der Pickups, kombiniert mit einer Frequenzweiche, die das Signal bei 800 Hz auftrennt: oberhalb dominiert der AST, darunter der UST. Eine Pegelanpassung beider Pickups ist manuell mit einem kleinen Drehregler auf der Unterseite des Preamps möglich. Die Ausstattung wird komplettiert durch einen stimmbaren Notchfilter und einen Phasenschalter zur Feedback-Bekämpfung. Die Stromversorgung übernimmt ein 9-Volt-Block, der in einer Aufbewahrungstasche an eine geeignete Stelle im Inneren der Gitarre geklebt und mit Klettband befestigt wird (meist am Halsfuß).
... der vollständige Text befindet sich in Heft 3/09 ab Seite 98!  |