Innerhalb weniger Jahre haben sich einige Resonator-Instrumente auf dem Markt etabliert, die nicht selten erstaunliche Qualität zu kleinen Preisen bieten.
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| Epiphone Biscuit Roundneck Resonatorgitarre |
Um in dieser Preisschlacht mithalten zu können, trat Epiphones Mutterkonzern Gibson 2003 den wohl unvermeidlichen Gang nach China an. Anders aber als viele Mitbewerber lässt Gibson/Epiphone nicht einfach in China bauen, sondern errichtete dort eine eigene Produktionsstätte. Unter Gibsons Anleitung und Kontrolle sollten somit gewohnte Qualitätsstandards erreicht werden.
Konstruktion
Ganz taufrisch im Epihone-Programm ist die Buiscuit nicht, die aktuelle Version erhielt aber einen kleinen optischen "Reload". Die Kopfplatte trägt jetzt die typische Epiphone-Kontur und dem Griffbrett wurde ein weißes Binding spendiert. Mit der ausladenden, weichen Korpusform sowie den F-Löchern und dem Siebmuster des Resonatordeckels ordnet sich die Epiphone in die Gattung der so genannten "Triolians" ein.
Der Name ‚Biscuit‘ ist übrigens keine originäre Modellbezeichnung, sondern beschreibt die spezielle Steg-Trichter-Konstruktion. Dabei steckt das Saiten-Auflagebrettchen (Äquivalent zum Stegstäbchen) in einer schwarzen Holzscheibe (Biscuit), die wiederum an dem nach hinten gerichteten Resonator befestigt ist. In der traditionellen Bauweise stützt sich der Trichter auf einem gelochten Holz-Tonring mit entsprechendem Durchmesser ab. Da der Ring ("Soundwell") bis zum Boden reicht, wird auch der Saitendruck auf den Boden weitergegeben.
... der vollständige Text befindet sich in Heft 3/06 auf Seite 80! 
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