Gute Stimmung ist immer gefragt. Für diesen Zweck hat BOSS eine Reihe von
Tunern im Programm. Wir haben zwei besonders interessante Geräte zum Test
gebeten. Wer denkt, dass das Thema "Stimmgeräte" abgehakt ist, darf sich
eines Besseren belehren lassen. Auch diese Spezies unterliegt einer stetigen
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| Boss TU-15 |
Entwicklung, einer technischen Evolution, die immer neue, von Gitarristen
gewünschte und benötigte Merkmale hervorbringt.
TU-2
Der TU-2 ist ein Tuner im Bodentreter-Format, auch Stage-Tuner genannt. Er
steckt im bekannten und stabilen Boss-Metallgehäuse, dessen Oberteil
gleichzeitig den An/Aus-Taster darstellt. Die Stromversorgung übernimmt das
passende 9-Volt-Netzteil (gehört leider nicht zum Lieferumfang) oder eine
9-Volt-Blockbatterie (erlaubt ca. sechs Stunden Dauerbetrieb). Der
Batteriewechsel ist simpel: Nach dem Lösen einer Rändelschraube erreicht man
die Batterie unter dem Fußtaster. Pfiffig: bei Netzteil-Betrieb kann man die
Spannung von derDC-Out-Buchse zu einem weiteren Effekt durchschleifen. Eine
hochohmige Input-Buchse übernimmt das Gitarrensignal. Am Ausgang hat man
zwei Möglichkeiten. Der normale
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Boss TU-2 |
Output wird bei Tuner-Betrieb zum lautlosen
Stimmen stumm geschaltet, der Bypass-Out gibt immer Signal aus. Der TU-2 ist
zwischen 438 und 445 Hz kalibrierbar und kann sich eine abweichende
Standard-Tonhöhe merken. Die Tonerkennung reicht von C0 (= 16,35 Hz) bis C8
(= 4186 Hz), die Stimmgenauigkeit liegt bei ± 3 Cent. Diese Betriebsarten
stehen zur Auswahl: Chromatisch, Gitarre, Gitarre Flat (1/2-Ton tiefer),
Gitarre Double-Flat (Ganzton tiefer), Bass,Bass Flat und Bass Double-Flat.
Im chromatischen Modus wird der Tonname in einem kleinen einstelligen
Display angezeigt, in den anderen Modi die Saiten von 1 bis 6. Töne mit
Vorzeichen (z.B. C#) zeigt der TU-2 mit einem nachgelagerten Punkt an (also
C.).
... der vollständige Text befindet sich in Heft 2/05 ab Seite 94!  |